Günter Buhlke

Geb. 1934. Verh. Studium an der Humboldtuniversität und der Hochschule für Ökonomie Berlin. Dipl. Volkswirtschaftler. Internationale Arbeit als Handelsrat in Mexiko und Venezuela. Koordinator für die Wirtschaftsbeziehungen der DDR zu Lateinamerika. Wirtschaftserfahrungen als langjrähriger Leiter des Schweizerischen Instituts für Betriebswirtschaft in Berlin, Vorstand einer Wohnungsgenossenschaft und Referent im Haushaltsausschuss der Volkskammer und des Bundestages. Gegenwärtig ehrenamtliche Tätigkeiten.

Leuchtkraft und Schattenzonen der Menschenrechte

Die Zustimmung zur Charta der Menschenrechte im Dezember 1948 gehörte zu den großen Leistungen des Homo Sapiens im Verlauf seiner Evolution. Ein andauernder gesellschaftlicher Transformationsprozess im Bereich des Rechts hat eine neue Qualitätsstufe erreicht. Eine Epoche der Hierarchien ging zu…

Die Kriegstrommeln werden lauter

Kriege durchlaufen stets zwei Phasen: Eine längere, kalte zur Vorbereitung, sowie zur Einschätzung der Gewinnchancen, und danach kommt die Zeit der heißen und tödlichen Auseinandersetzungen. Die Dauer der Kriege kann je nach Tiefe der Differenzen unterschiedlich sein. Gelegentlich stellt sich…

Das Wahlmarketing hat wieder Saison

Die neun amtlichen Wahlakte des Jahres 2021 treiben gegenwärtig die Manager zu Hochleistungen an. Vorhersage Institute und professionelle Meinungsbildner sorgen mit ihren Prognosen für ausreichende Unruhe in den Führungsspitzen der Parteien. Das Wildwasser der Präsidentenwahl in den USA hat sich…

Kuba, Venezuela, Bolivien, Nikaragua, Ecuador u.a. Länder halten Kurs

Der human orientierte Verbund der lateinamerikanischen ALBA – TCP Länder hat am 1. März 2021, nach schweren Auseinandersetzungen mit den USA virtuell getagt. Vorangegangen waren viele Monate des extremen Drucks auf Kuba und Venezuela, sowie weitere Länder des südamerikanischen und…

Weltgeschichte ist Geldgeschichte

„Krieg, Handel und Piraterie, Dreieinigkeit sind sie, nicht zu trennen.“ Goethe, Faust, 2.Teil, 5 Akt Der Blick in die überschaubare Vergangenheit bestätigt die Feststellung des kundigen Staatsmannes und Dichterfürsten. Im Feudalismus mutierte Geld zunehmend zum Machtinstrument. Die europäischen Monarchien brauchten…

Wird das 21. ein chinesisches Jahrhundert?

Alle Geschichtsepochen der menschlichen Entwicklung wurden von vorwärtsdrängenden oder von katastrophalen Ereignissen geprägt, die dauerhaft als Merkmale der Zeit im kollektiven Gedächtnis der Menschen verbleiben. Das 16.,17. und 18. Jahrhunderte erinnern geopolitisch und von Europa aus betrachtet, vor allem an…

Dialog mit den Nichtwählern

Verbesserungen der Lebensverhältnisse vollziehen sich nie automatisch, lehren uns die praktischen Erfahrungen. Alle müssten einen Beitrag leisten, sonst geht es nicht vorwärts im Leben oder die Ungerechtigkeiten bleiben erhalten. Vieles, besonders die Demokratie als bewährte Art des Zusammenlebens in der…

Lateinamerika – ein doppeltes Bebengebiet

Erdgeschichtlich existiert eine natürliche Spannungslinie entlang den pazifischen Küstenregionen als Teil des vulkanischen Feuerringes. Eine zweite, von Menschen gemachte beherrscht seit etwa 5 Jahrhunderten von Kap Horn bis zum Rio Grande del Norte, der Grenze zu den USA. Es ist…

Chinas Spielräume

Der bevölkerungsreichste Staat der Welt wird zunehmend von westlichen Politikern und Medien als Bedrohung gesehen. Sie stufen in der weltweiten Auseinandersetzung der Systeme das Land zusätzlich zu Russland, Kuba, Nikaragua und Venezuela als Störenfried ein. Was stört aus dem Reich…

Das Dilemma der Wahlgesetze

Seit Platons Zeiten verdankt die Welt den Griechen Wahlen von Führungspersonen. Nach dieser Epoche waren noch Sklaverei und Feudalismus mit ihren egoistisch geprägten Hierarchien zu überwinden, bis sich die heutigen Formate der Demokratie in der Welt etablieren konnten. Dazu gehören…

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